Térez Montcalm

Térez Montcalm - Connection
Emarcy/ Universal Music
06007 5306271               Veröffentlichung: 28. Mai 2010

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Konzerte im Herbst 2010 > jazzbrain.com    

 http://www.myspace.com/montcalmterez       (hier findet sich auch ein EPK/Video)

 

Songs: 1. Si je t’ai déçu / 2. Where The Streets Have No Name / 3. C’est magnifique / 4. Connection / 5. My Baby Just Cares For Me / 6. Je n’attendais que toi / 7. Private Lies / 8. Le requin danse / Risque / 9. I’ll Be Seeing You / 10. C’est extra

 

“Ich bin eine Jazzsängerin mit einer sehr ‘rockigen’ Haltung”, meint die Kanadierin Térez Montcalm kurz und bündig. Ihr neues Album “Connection”, für das sie neben eigenen Kompositionen auch Stücke von Cole Porter (“C’est magnifique”) und U2 (“Where The Streets Have No Name”), Nina Simone (“My Baby Just Cares For Me”) und Charles Aznavour (“Je n’attendais que toi”) eingesungen hat, lässt daran keinen Zweifel. Und es ist beeindruckend, wie mühelos sie die Standards von beiden Seiten des Atlantiks mit ihren eigenen Songs unter einen Hut bringt. Mit ihrem weitgefächterten Repertoire kann sie ebenso gut in einem Jazzclub auftreten wie in einer Rockarena.

Wie schon bei dem vor drei Jahren erschienenen Album “Voodoo” arbeitete Térez Montcalm bei der Produktion auch diesmal wieder eng mit dem Gitarristen und Pianisten Michel Cusson zusammen. Cusson bildete von 1976 bis 1992 mit dem Bassisten Alain Caron und dem Schlagzeuger Paul Brochu die international gefeierte kanadische Fusionband UZEB.

“Mir macht es genauso viel Spaß, die Songs von anderen zu interpretieren, wie meine eigenen zu singen,” meint Térez Montcalm, die auf “Connection” eine ausgewogene Mischung aus eigenen Kompositionen und Coverversionen, englisch- und französischsprachigen Liedern, großartigen Klassikern und wieder entdeckten Raritäten, virtuosem Jazzgesang und rockiger Energie bietet. Mit ihrer einzigartig heiseren Stimme klingt sie dabei stets unverwechselbar. Befragt man die Kanadierin nach ihren großen Vorbildern, zählt sie unter anderem Nina Simone, Shirley Horn, Anita Baker, Annie Lennox und Sade auf.

Wenn man einen Blick zurück in die Kindheit dieser Québécoise wirft (die tatsächlich eine Nachfahrin des französischen Generals Louis-Joseph de Montcalm ist, der 1759 bei der Verteidigung Québecs gegen die Engländer ums Leben kam), versteht man, woher Térez ihren eklektischen Geschmack und ihre vielseitigen Vorlieben hat. “Ich bin das jüngste von fünf Kindern”, erzählt sie. “Zwischen dem ältesten von uns und mir liegen sechzehn Jahre Alterunterschied. Deshalb hörten wir zuhause die unterschiedlichsten Arten von Musik. Elvis, die Beatles, Jimi Hendrix, Frank Zappa, Jacques Brel, Édith Piaf, Serge Lama und alles, was die Szene von Québec zu bieten hatte. Mein Vater war ein großer Jazzfan. Er hörte Platten von Frank Sinatra, Nat King Cole, Tony Bennett, Ella Fitzgerald und Sarah Vaughan. Aber ich war auch noch anderen musikalischen Einflüssen ausgesetzt. Es wäre für mich frustrierend, wenn ich mich darauf beschränken müsste, Rock zu singen. Ich brauche das Jazzrepertoire einfach zum Glücklichsein.” 

Um der Weiterverbreitung von Mythen vorzubeugen, legt Térez Montcalm Wert auf die folgende Feststellung: “Meine Stimme klingt zwar, als würde ich pro Tag zwei Päckchen Zigaretten rauchen. Aber ich habe in meinem ganzen Leben nie geraucht. Meine Stimmbänder sind einfach nur stärker als bei den meisten Leuten. Schon als ich sieben oder acht Jahre alt war, wurde ich wegen meiner ungewöhnlichen heiseren Stimme immer gefragt, ob ich eine Halsentzündung hätte.” Heute ist diese heisere Stimme ihr Markenzeichen.

Ihre professionelle Musikkarriere begann Térez Montcalm mit zwanzig Jahren. Als Gitarristin und Sängerin begleitete sie einige Jahre lang Theater- und Tanzensembles; nebenher schrieb sie eigene Songs, mit denen sie schon bald auch solo auftrat. Ihre erste Platte nahm sie allerdings relativ spät auf, als sie bereits 30 Jahre alt war: das Album “Risque” erschien 1994 und offenbarte ihre Talente als einzigartige Interpretin. Die kanadischen Kritiker verglichen sie damals unter anderem mit Größen wie Tom Waits, Janis Joplin, Al Jarreau und Rickie Lee Jones. Besonders beeindruckt zeigten sie sich auch von ihren leidenschaftlichen Coverversionen von Charles Aznavours “For Me Formidable” und Willie Dixons “I Just Want To Make Love To You”, die zu den Highlights des Debütalbums gehörten.

Aus Aznavours Repertoire stammt nun auch wieder einer der Songs ihres neuen Albums “Connection”. Diesmal interpretiert sie das superbe, von Francis Lai geschriebene “Je n’attendais que toi”. Ein weiterer französischer Klassiker, den man auf diesem Album in aufregend neuem Gewand hören kann, ist  Léo Ferrés “C’est extra”.

Mit Hilfe von Michel Cusson versuchte Térez Montcalm für dieses Album im Studio die Intensität ihrer Live-Performances zu reproduzieren. “Nach einem Konzert fühle ich mich offen, befreit”, meint die Künstlerin. “Singen ist für mich eine Therapie.” Und ähnlich offen und befreit fühlt man sich dann auch, nachdem man dieses neue Album der Kanadierin gehört hat.

http://www.myspace.com/montcalmterez

 

 

 

 

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