Lura – Eclipse Veröffentlichung 20. März 2009
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Konzerte:
23.03.09 Berlin, Fritzclub im Postbahnhof
24.03.09 Mülheim a.d. Ruhr, Theater an der Ruhr
25.03.09 Hannover, Pavillon
26.03.09 Hamburg, Fabrik
konzerte: http://www.musicas.de/
Pressetext als PDF
Nach „M’bem di Fora“ aus dem Jahr 2006 präsentiert die kapverdische Sängerin Lura mit „Eclipse“ ihre zweite CD bei Sony Music. Aufgenommen in Brüssel, Lissabon, Paris, Praia und Neapel bezeugt dieses Album erneut das Talent und die natürliche Eleganz einer Sängerin, die es immer wieder versteht zu überraschen.
Der Titel „Eclipse“, aus der Feder des von Cesaria Evora oft interpretierten historischen Komponisten aus Kap Verde, B. Leza, ist sowohl voller Emotionen als auch bewusst schlicht. Er gibt den Klang des Albums vor, sehr fein, akustisch und voller Anmut. „Eclipse“ illustriert förmlich die „sodade“, jene nicht klar zu definierende Mischung aus Melancholie und Traurigkeit, einer nostalgischen Beziehung zum Land, zum Meer und zur Familie; ein Gefühl, das schon immer von den Poeten, den Seeleuten und ihren Frauen besungen wurde. In Luras Stimme hört man die Sehnsucht nach dem fernen Land, eine diffuse und süße, niemals bittere „saudade“.
Als lusophone Künstlerin ist Lura mit der portugiesischen und der kapverdischen Kultur aufgewachsen. Obwohl 1975, dem Jahr der Unabhängigkeit der Kapverden, in Lissabon geboren, fühlt sie sich mit dem Land ihrer Familie und der kapverdischen Kultur immer eng verbunden. Mit siebzehn tanzt und singt sie für Juka, einen Zouk Sänger aus Sao Tomé. Sie bricht ihr Schwimmstudium ab und wird stattdessen Sängerin. 1996 nimmt sie ihr erstes Album auf, mit R’n’B und afro-lusophonem Zouk. Ein viel beachtetes Duo mit dem angolanischen Sänger Bonga sowie Arbeiten mit ihren Landsleuten Tito Paris und Paulinho Vieira wecken das Interesse von José da Silva, dem Besitzer von Lusafrica und Produzenten von Cesaria Evora. Er gibt Lura einen Plattenvertrag und ihr erstes Album, „Di Korpu ku Alma“, erscheint 2004. Der Erfolg des Nachfolgealbums „M’bem di Fora“ 2006 ermöglicht Lura Konzerte auf der ganzen Welt zu geben.
Durch Lura entdecken die jungen Generationen der Kapverden ihr musikalisches Erbe neu, den „Batuque“ oder den „Funana“. Sie tanzen, lieben und weinen zu den Rhythmen, die schon ihre Eltern und Großeltern schätzten. „M’bem di Fora“ legt die Grundlagen für zukünftige Stücke und für das neue Album „Eclipse“. Heute beruft sich Lura mit Leib und Seele auf ihre kapverdischen Wurzeln, als wolle sie damit über sie hinaus wachsen: „Ich singe die Musik des Landes meiner Eltern. Ich identifiziere mich vor allem mit Santiago und Santo Antao, denn das sind die Inseln meines Vaters und meiner Mutter.
Die Musik der Kapverden zu singen ist für mich, als ob ich Dinge erleben würde, die ich nie kennen gelernt habe.“
Aufgewachsen im kreolischen Stadtteil Lissabons begleiten die Rhythmen der Inseln Luras Kindheit ebenso wie portugiesischer Pop, Jazz, afrikanische Musik und amerikanischer Soul. Alle diese Einflüsse findet man heute auf „Eclipse“ wieder.
Die Stücke erzählen von Liebe, Freude und auch Traurigkeit. Die 13 neuen Lieder strahlen eine große Energie aus, wie „Maria“, ein von Lura selbst komponierter Titel.
Ihr musikalischer Leiter und Arrangeur Toy Vieira hat „Um día“ für sie geschrieben. In dieser jazzigen Ballade und vor dem Hintergrund eines zurückhaltenden Harmoniegesangs erblüht Luras Stimme, genau so wie in „Quebrod Nem Djosa“ (etwa „geschnitten wie der Weizen“), einem der Höhepunkte des Albums. Geschrieben von Vlu (Valdemiro Ferreira), einem der jungen Komponisten, die in Mindelo gerade sehr angesagt sind, appelliert dieses Stück an die Redlichkeit der Kapverder angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Blechbläser und die Harmoniegesänge erinnern hier daran, dass die Freude und die gute Laune im Angesicht der Prüfungen des Lebens immer das letzte Wort behalten werden.
Der madagassische Akkordeonist Régis Gizavo begleitet Lura auf den Stücken „Marinhero“, „Na Nha Rubera“ und „Sukundida“. In „Queima Roupa“, eins von drei von Mario Lucio geschriebenen Stücken, erinnern die Harmoniegesänge an die sechziger Jahre. Mit „Canta Um Tango“ singt Lura ein Lied der Gruppe Kantango mit einem Text von Teófilo Chantre. Dieses in Neapel aufgenommene Stück präsentiert sich sehr sanft wie ein postmoderner Tango.
Mit „Eclipse“ bereist Lura mit viel Liebe und Seele die musikalischen Landschaften ihrer Heimat und die verschiedenen Musikstile der Kapverden, von den „Coladas“ bis zum „Funaná“.
Musiker:
Lead vocals: Lura
Piano, Harmonica, Ferrino, Cavaquinho: Toy Vieira
Acoustic guitar: João Pina Alves (Kako), Vaiss, Múcio Sá
Bass guitar: Russo Figueiredo, Guy N´Sangue, Thierry Fanfan
Electric guitar: Briscard, Hervé Brault, Nelson Costa
Drums: Cau Paris
Paulino Baptista Nuñes de Pina (Jair), Ademiro José Miranda (Miroca),Jorge Pimpas (Tambor), Frutuoso Nuñes de Pina (Búzios), Moustapha Cissé, Juca Monteiro
Portuguese guitar: Pedro Castro
Violin: Kim Le Oc Mach, Guillaume Singer
Accordion: Regis Gizavo
Cello: François Perchat
Background vocals: Mário Marta, Kaxuxa, Vânia Oliveira, Aîda Khann, Zamati Olyza, Débora Assunção, Telma Vieira, Djamila Roque, Beatriz Roque, Sandra Fidalo, Patrícia Silveira
Canta Um Tango (Giacomo Pedicini / Teofilo Chantre)
Performed by Kantango:
Piano: Antonio Fresa
Guitar: Luigi Scialdone
Upright bass and programming: Giacomo Pedicini
Violin: Armand Priftuli
Accordion: Sasà Piedepalumbo
http://www.luracriola.com
LURA Zitate
„Gilt zu Recht als Nachfolgerin Cesaria Evoras. Es kann nicht mehr lange dauern, bis sie die großen Hallen auch bei uns alleine füllt.“ (Jazzthetik, M’bem, 2/2007)
„Mit Kraft, Aura und einem Timbre in der Stimme, das einem warm ums Herz werden lässt.“
(Blue Rhythm, M’bem, 2/3 2007)
„Die Songs vereinen afrikanische Lebensfreude mit tänzerischen portugiesischen Elementen, in der Lura mit warmer Stimme und verführerischem Timbre ihre Songs präsentiert. Sehnsuchtsvoll weiche Musikalität, die sie so unwiderstehlich macht. Exotik vereint sich mit beachtlichen sanglichen Qualitäten. (Online Musik Magazin, M’bem, 27.11.06)
„Lura verzaubert iin wenigen Minuten. Spass macht die Platte sogar im Winter, denn wenn es uns das pathetische Winterherz öffnet, dann strahlt Lura’s Sonne auch ins kälteste Europa.“
(musicoutlook.de, M’bem, 13.11.06)
„Mitreißende, von brasilianischen Einflüssen und Pop-Elementen geprägte Weltmusik.“
(Nordsee-Zeitung, M’bem, 19.12.06)
„Luras warmer, feinsinniger Gesang harmoniert perfekt mit den alten Rhythmen und Melodien der westafrikanischen Inselgruppe.“ (WOM Magazin, Dez/Jan 2007)
„Eine warmherzige, höchst sinnliche Stimme, der man schon bald verfallen ist.“
(Stereo, „M’bem…“, 1/2007)
„Die audiophile Pop-CD (des Monats)
Sie zeichnet sich durch eine rauschige, dunkel klingende Stimme aus.
Wunderschöne Lieder zwischen Fern- und Heimweh, zwischen Melancholie und
Hoffnung.“ (Stereoplay, M’bem, 1/2007)
„Die Musik von Lura bietet eine Vielfalt, die begeistert – mitreißend, melancholisch, sinnlich,
eine echte Entdeckung.“ (Freundin, 11.10.06)
„Eindrucksvoll und authentisch, kein Lied klingt wie das andere.“
(Augsburger Allgemeine, „M’bem…“, 3.12.06)
„Neue Königin der Kapverden.
Mit „M’bem Di Fora“ steuert sie nun geradewegs den internationalen Durchbruch an. Begeistert restlos mit ihrer warmherzigen und ausdrucksstarken Stimme und setzt immer wieder verblüffende Akzente. Mit ihrer kosmopolitischen Weltmusik dürfte sie in Europa jedenfalls fast überall auf offene Ohren stoßen.“ (musik.guide, 2/2006, Nov)
„Umwerfend.“ (Süddeutsche Zeitung)
„Hübsche Sängerin mit einem kräftigen, rauchigen Timbre. Rhythmisch raffiniert, klanglich ausgewogen, austariert zwischen Latin- und Afro-Pop: So klingt der Sommer jenseits von Afrika.“ (Audio, über „M’bem…, Dez 2006)
„Lura steht am Beginn einer Weltkarriere. Eine Stimme voll Schmelz und Wehmut.
Hat das Zeug zum neuen Star der Weltmusik.“ (ZDF Aspekte, 17.11.2006)
„Eine wahre Sensation…Süße Melancholie vermischt sich mit dörflicher Feierlaune, vorgetragen von einer Stimme, die schmeichelnd und rau zugleich ist.“
(kulturnews, Jan 07)
„Was schreibt man über ein Album, in das man sich unsterblich verliebt hat. Musik, die direkt im Herzen des Hörers landet…wärmt die Seele. Wichtigste Stimme der Kapverden, agiert auf gleicher Augenhöhe mit Cesaria Evora. Alle Songs höchst elegant, stilvoll und beseelt. (laut.de über „M’bem…“, Nov 06)
„Warmer und zugleich dynamischer Sound. Lura repräsentiert die musikalische Zukunft ihrer Heimat.“ (radiomultikulti, über „M’bem…“ Nov 06)
„Vereint afrikanische Lebensfreude mit tänzerischen portugiesischen Elementen.
Warme Stimme und verführerisches Timbre, beachtliche sangliche Qualitäten.
Eine sonnenbeschienene, fröhliche Produktion, die ein Stück weit das kapverdisch/afrika-nische Lebensgefühl ins kühle Mitteleuropa transportiert.“ (omm.de, über M’bem, Nov 06)
„Lura verzaubert in wenigen Minuten. Spass macht diese Platte sogar im Winter, denn wenn es uns das pathetische Winterherz öffnet, dann strahlt Luras Sonne auch ins kälteste Europa.“
(musicoutlook.de, über M’bem, Nov 06)