triosence ft. sara gazarek - where time stands still
CD-Nr. 88697690232 Sony Classical Veröffentlichung: 03. September 2010
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Mit der amerikanischen Sängerin Sara Gazarek, von den Lesern der renommierten „Jazz Times“ bereits auf Platz drei der besten Newcomer der USA gewählt, erhält die Musik von triosence eine bemerkenswerte Stimme. So intonieren triosence eine Musik, die geschmackvoll und nie pompös unterhält.
Triosence with Sara Gazarek
02.11.10 D-Würzburg Café Wunschlos Glücklich
03.11.10 D-Kassel Theaterstübchen
04.11.10 t.b.c. t.b.c.
05.11.10 D-Wissen/Sieg KulturWerkWissen
07.11.10 D-Karlsruhe Tempel
12.11.10 A-St. Jakob Jakobisaal
13.11.10 A-Innsbruck Treibhaus
14.11.10 D-Überlingen t.b.c.
15.11.10(Trio) D-Überlingen Buchinger
17.11.10 D-Fulda Kulturcafe Ideal
18.11.10 D-Braunschweig t.b.c
19.11.10 D-Bremen Glocke
21.11.10 D-Köln Stadtgarten
04.01.11 D-München Unterfahrt
05.01.11 D-Stuttgart BIX
06.01.11 D-Kaiserslautern Kammgarn
07.01.11 D-Darmstadt Centralstation
08.01.11 D-Heidelberg Karlstorbahnhof
09.01.11 D-Bonn Harmonie
11.01.11 D-Kassel Theaterstübchen
12.01.11 D-Hamm Kurhaus
14.01.11 D-Korschenbroich Sandbauernhof
16.01.11 D-Saulgau Altes Kloster
21.01.11 D-Bergneustadt Krawinkelsaal
24.01.11t.b.c. D-Hannover Jazzclub
25.01.11 D-Kiel Kulturforum
28.01.11t.b.c. D-Siegen Jazzclub Oase
29.01.11 D-Stuhr Jazzfestival
www.bremme-hohensee.de/triosence-gazarek.htm
Bislang sind Bernhard Schüler, Stephan Emig und Matthias Nowak als triosence die Karriereleiter stetig, aber in moderatem Tempo empor gestiegen. Dem ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ im Jahre 2001 folgten etliche Auszeichnungen, deren schönste vielleicht der Satz eines japanischen Journalisten war. Das Trio, so schrieb der Experte, habe den japanischen Eindruck „vom steifen deutschen Jazz weggewischt“.
Jetzt allerdings beschreiten die drei Musiker, bislang mit stets selbst komponierten Instrumentals aufgefallen, tatsächlich Neuland. Vielleicht weil seinen leichtfüßigen Stücken wieder und wieder eine auffällige Nähe zu Lyrik und Poesie attestiert wurde, werden nun Bernhard Schülers Arbeiten tatsächlich zu Songs. Mit der amerikanischen Sängerin Sara Gazarek, von den Lesern der renommierten „Jazz Times“ bereits auf Platz drei der besten Newcomer der USA gewählt, erhält die Musik von triosence eine bemerkenswerte Stimme.
Die vom „Stern“ zu „neuen Gesichtern des deutschen Jazz“ erklärten triosence stehen dabei weiterhin und zum Glück fernab dessen, was seit Jahren unter dem fragwürdigen Label „Nu Jazz“ allerorten angeboten wird, sie konzentrieren sich weit lieber auf jene Tugenden ihres Genres, die eben dem zu großer Beliebtheit auch jenseits der Expertengemeinde verhalfen. triosence konstruieren keinen abgedrehten Kosmos aus Komplikationen, Katastrophen und Kakophonien um seiner selbst willen, sie intonieren lieber eine Musik, die geschmackvoll und nie pompös unterhält.
Dass hierfür die Sängerin Sara Gazarek zur Verfügung steht, ist nicht zuletzt den Segnungen moderner Telekommunikation zu danken. Per E-Mail kontaktierte triosence-Pianist Bernhard Schüler die Amerikanerin und verabredete so jene Kollaboration, die nunmehr allerschönste Früchte trägt. „Sara lebt in Los Angeles, ich in Köln“, sagt Schüler, „also erhielt ich ihre Songtext-Ideen erstmal via Internet.“ Nach einem Besuch bei Sara Gazarek in Los Angeles kreierte die Band die frisch erschaffenen Ideen mit der 13-jährigen Sängerin Lara Müller, „sozusagen als Substitut“, wie Schüler anmerkt, bevor man wieder nach L.A. flog. Mit Drummer Stephan Emig, Bassist Ingo Senst und den Gitarristen Frank Haunschild und Vitaliy Zolotov als Neuzugänge ging Bernhard Schüler mit Sara Gazarek ins Studio und danach gleich auf die Bühne, „das war höchst inspirierend“, sagt Schüler, „und hat unsere Arbeit definitiv nochmals auf ein anderes Level gehoben“.
Das fertige Album „Where Time Stands Still“, von triosence gern und ziemlich zutreffend als „European Jazz with an American accent“ beschrieben, funktioniert nun nicht als schmackhafter Hauptgang, sondern eher wie ein mit Stil und Fantasie komponiertes Menu. Melancholischen Momenten folgen saftige Grooves, heitere Arabesken wechseln sich mit kunstvollen Arrangements ab und als roter Faden zieht sich Sara Gazareks wärmende Stimme durch die schöne Melange. Diesen Jazz muss man niemandem erklären, er schreibt sich seine Empfehlung selbst.
http://www.triosence.de/