Scott Hamilton – In The Still Of The Night
Scott Hamilton hebt vergessene Schätze der Jazz-Geschichte
Sein Quintett lebt ganz besonders in/von der harmonischen Verbindung von Tenorsaxophon und Vibraphon.
Wenn es heutzutage im Jazz einen Saxophon-Klang gibt, der die Zeit für einen Moment stillstehen lassen kann, dann ist es der von Scott Hamilton. Mit seinem Sound und zahlreichen Einspielungen aus fünf Jahrzehnten hat er einen großen Fußabdruck im Mainstream Jazz hinterlassen und gilt gemeinhin als Legende. Ein Meister der Nuancen, der in seinem Spiel kraftvolle Präsenz mit eleganter Leichtigkeit mühelos vereint, tief verwurzelt im melodischen Reichtum des Swing. Zweifelsohne gehört der aus Rhode Island stammende Scott Hamilton zu den großen Geschichtenerzählern auf dem Tenorsaxophon und steht ganz in der Tradition der legendären Jazzgrößen des swingenden Tenorsaxophons wie Ben Webster, Coleman Hawkins, Lester Young oder Zoot Sims.
Mit seinem neuen Album „In The Still Of The Night” setzt Hamilton seine beeindruckende, nunmehr 50-jährige Karriere fort und feiert gleichzeitig Premiere bei GLM/Fine Music. Scott Hamilton beweist hier einmal mehr sein besonderes Gespür dafür, vergessene Schätze der Jazz-Geschichte zu heben und ihnen neues Leben einzuhauchen.
Es ist etwas Besonderes, dass heutzutage noch jemand so elegant und relaxed swingenden Jazz spielt. Typisches Blues-Feeling entfaltet sich im Titelstück des Albums, dem Cole-Porter-Standard „In the Still of the Night“, ebenso wie in „The Prophet Speaks“, einer Komposition des legendären Jazzvibraphonisten Milt Jackson. Doch auch weniger bekannte Musiker werden gewürdigt: Der fast vergessene Saxophonist Lucky Thompson erfährt mit einer frischen Interpretation seiner Komposition „The World Awakes“ neue Aufmerksamkeit. In der selten gespielten Ballade „Angel Face“ aus der Feder von Hank Jones entfaltet sich Hamiltons besonderer Charme, wie überhaupt sein warmer Ton für Balladen wie geschaffen scheint. Dazu gehören Jazzklassiker wie Mal Waldrons „Soul Eyes“ ebenso wie die Ballade „Django“, bekannt geworden durch das Modern Jazz Quartet. Hier öffnet sich der imaginäre Blick auf eine nächtliche Großstadt – ein Glas Whisky, eine Zigarre in der Hand – und ein schweifender Gedanke.
Die neuen Aufnahmen sind allerdings weit mehr als nur eine Sololeistung – sie sind zugleich das Ergebnis einer langjährigen musikalischen Freundschaft. Bereits seit 2009 bilden Bernhard Pichl (Piano), Rudi Engel (Bass) und Michael Keul (Schlagzeug) auf zahlreichen Tourneen das enorm swingende rhythmische Rückgrat für Hamiltons feinsinnige Klangpoesie. In dieser siebten gemeinsamen Produktion ist in jedem Takt die musikalische Vertrautheit des Ensembles spürbar, das sich nicht zum ersten Mal mit Vibraphonist Tizian Jost zum ausdrucksstarken Quintett erweitert und durch die harmonische Verbindung von Saxophon und Vibraphon eine besondere Qualität erfährt.
Die Einspielung, die sowohl als CD als auch in einer 180g Vinyl Version erscheint, vereint geschmackvoll gespielte Improvisation voller Eleganz mit swingendem Puls und Drive zu zeitlos schönem Jazz!
The Prophet Speaks / Django / Time On My Hands / The World Awakes / Angel Face /
In The Still Of The Night / Soul Eyes / Why Don’t I / If There Is Someone Lovelier Than You
Scott Hamilton (Tenorsaxophon), Tizian Jost (Vibraphone), Bernhard Pichl (Piano), Rudi Engel (Kontrabass),
Michael Keul (Schlagzeug)
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VÖ: 08.05.2026




